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Sozialarbeiter*innen und Kindheitspädagog*innen im Anerkennungsjahr für den Bereich der Jugendhilfe gesucht

Stellenausschreibung für Sozialarbeiter*innen im Anerkennungsjahr für unsere fünf Standorte in Hamburg-Altona

Die movego Jugendhilfe gemeinnützige GmbH ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Hamburg und betreibt unter anderem fünf Jugendcafés im Bezirk Altona mit mehreren Sozialraum- und Schulkooperationsprojekten. Mit unserer Arbeit ergänzen wir Bildungs- und Erziehungsbereiche der Schule, der beruflichen Ausbildung und des Elternhauses.

Wir suchen zum nächsten Einstiegszeitpunkt Sozialarbeiter*innen im Anerkennungsjahr zur Ergänzung unserer Teams in Hamburg Altona.

Wir bieten die Mitarbeit in einem engagierten Team und ein vielfältiges Aufgabengebiet welches die folgenden pädagogischen Tätigkeiten beinhaltet:
– Schulkooperationen
– offene Kinder- und Jugendarbeit
– Einzelberatung
– Elternarbeit
– Netzwerkarbeit
– Arbeit mit Geflüchteten
– erlebnispädagogische Angebote
– Hilfen zur Erziehung
– Verwaltung

Die Vergütung erfolgt entsprechend dem TVL-Prak
Informationen über unsere Arbeit erhaltet ihr unter www.movegojugendhilfe.de
Bewerbungen richtet bitte per Mail an: info@movegojugendhilfe.de

Für Rückfragen stehen wir unter der Telefonnummer 040 / 350 346 27 zur Verfügung. Ansprechpartner*innen: Birte Dittrich, Mauricio Wertheim

Es geht hoch hinaus!

Anfang Februar durften wir drei neue Kinder in der Ankergruppe begrüßen, was uns wie immer sehr gefreut hat. Gleichzeitig läutete dies unser neues Projektthema für die nächste Zeit ein. Wir wollen uns in den kommenden Wochen mit dem Thema „Fliegen“ und allem, was damit zu tun hat, beschäftigen. Nachdem wir zunächst einmal alles gesammelt hatten, was uns zum Thema einfiel, bildete den Startschuss der Bau von Fallschirmen aus Wolle und Gefriertüten. Es wurden Menschen aus Pappe ausgeschnitten und unten rangehängt und schon konnte es nach draußen in die Testphase gehen. Einige glitten durch die Lüfte, andere sausten nach unten und machten eher eine Bruchlandung. Spaß hatten wir jedoch allemal!

Wir stellen vor: Kampfesspiele®

Gewaltprävention mit Jungen durch Kampfesspiele®

Kampfesspiele® bedeutet eine Mischung aus Kampf und Spiel, mal mehr Kampf mal mehr Spiel/Aktion. Viele Jungen wollen ihre Kräfte zeigen, sich messen und auspowern. Uns ist es wichtig, diesen Jungen die Möglichkeit zu geben in einen kraftvollen und dynamischen Körperkontakt zu kommen und gleichzeitig zu spüren, dass vor allem im Kampf und Spiel gegenseitige Achtung und Respekt wichtig ist. Erlebbar wird ein Unterschied von Kampf und Gewalt, von Fairness und Gemeinheit, von Miteinander und Gegeneinander. Die Jungen bekommen so die Chance Wertschätzung neu zu erleben und ein Gefühl für faire und gewaltfreie Konfrontation zu entwickeln.

Warum setzen wir Kampfesspiele® zur Gewaltprävention ein?
Kampfesspiele® unterstützen Jungen in der Entwicklung ihrer persönlichen und sozialen Entwicklung und machen vor allem eines: Spaß!

Wichtige Entwicklungsanregungen, die wir Jungen über die Kampfesspiele® vermitteln können, sind insbesondere:

  • einen positiven Umgang mit männlicher Kraft und Aggression
  • eine Stärkung des Selbstvertrauens und der Handlungsfähigkeit
  • eine Auseinandersetzung mit eigenen Gefühlen
  • die Erfahrung von teilweise wenig beachteten Werten, wie Empathie, Solidarität und Rücksichtnahme

Jump! Jump!

Wenn man sich anstrengt, gibt es auch eine Belohnung! Genau diese bekamen die Kinder Ankergruppe. Durch das harte Erarbeiten von 400 (!) Bohnen für gelungene Stunden  und erreichte Ziele durften sie sich einen Ausflug aussuchen. Was ist da naheliegend? Natürlich das Jump House. Dieses besuchten wir Anfang Dezember… und nicht nur die Jungs freuten sich, sondern auch Martina und Julia. Von einer sehr netten Betreuerin wurden wir 1,5 Stunden durch die verschiedenen Stationen geführt. Neben dem normalen Springen spielten wir verschiedene Teamspiele, überlebten die Ninja-Warrior-Parcoure, duellierten uns im Dodgeball und versuchten uns gegenseitig in die Grube mit den Schaumstof-fwürfeln zu schubsen. Ordentlich durchgeschwitzt konnten wir dann ziemlich k.o. ins Wochenende starten. Wir hatten eine Menge Spaß und freuen uns, wenn der nächste Ausflug verdient ist!

GEMEINSAM schaffen wir das!

Nun sind schon drei Monate des Schuljahres um und der Jahreswechsel steht fast bevor. Die 5.ten Klassen der Stadtteilschule Lurup haben sich mittlerweile eingelebt. Es wurden neue Freundschaften geschlossen, die Schule und Lehrer/Lehrerinnen besser kennengelernt und sich den neuen Herausforderungen gestellt. Das Team aus dem Projekt „Übergänge schaffen…“ begrüßte diese Woche nicht nur eine 5.Klasse im Juca Lurup, sondern folgte auch wieder ganz der Tradition und begrüßte diese Woche alle 5.ten Klassen in der Turnhalle zu unseren „Aktionstagen“. Im Klassenverband bewältigten alle sieben Klassen als Gemeinschaft unsere vielfältigen Aufgaben. Mit Teamfähigkeit, viel Freude, Spaß und Geschicklichkeit konnten die Aufgaben gelöst werden. Ziel war es die Klassen in ihrer Teamfähigkeit und ihrem Zusammenhalt zu stärken.

Flussüberquerung
Teamkran

Internationaler Jugendaustausch 2017 in Finnland

Am 21.07.2017 war es endlich wieder soweit, der von der EU geförderte Internationale Jugendaustausch (IJA) konnte beginnen. Da wir 2013 selbst Gastgeber und 2015 bereits in Portugal waren, war nun Finnland an der Reihe, den alle zwei Jahre stattfindenden Austausch auszurichten. Um euch einen kleinen Eindruck zu vermitteln, wo uns die Reise hin verschlug, was wir unternommen und erlebt haben,  gewähren wir euch einen kleinen Einblick in unsere Tagebücher…

Tag 1

Heute ging es nach langer Vorbereitung und ganz viel Vorfreude endlich los. Nachdem wir uns an der S-Bahn getroffen hatten und sich herausstellte, dass die noch fehlenden Jugendlichen sich bereits auf eigene Faust auf den Weg zum Flughafen gemacht hatten, fuhren wir gemeinsam mit der Bahn zum Flughafen. Nach gut 2 Stunden Flugzeit und einer Stunde Zeitverschiebung landeten wir endlich in Helsinki. Dort wurden wir von unserem finnischen Kollegen freundlich in Empfang genommen und er lotste uns durch die Stadt zum entlegenen Jugendzentrum Laajasalo. Da es bereits fast Mitternacht war, schliefen die meisten der anderen Jugendlichen bereits, und nach einem kurzen Abendessen schlugen auch wir das Nachtlager in der Skatehalle zwischen Minirampen, Quarter- und Halfpipes auf.

Tag 2
Da der enge und bis ins Detail geplante Tagesablauf keinen Müßiggang erlaubte, ging es heute nach dem Eintreffen der finnischen Jugendlichen bereits um 8 Uhr los in die Innenstadt Helsinkis. Das erste Ziel war die einzigartige Seefestung Suomenlinna. Die 1748 erbaute Festung befindet sich auf einer vor den Toren Helsinkis liegenden Insel und zeugt von der bewegten Geschichte der umkämpften Hafenstadt Helsinkis, ihren Besatzungen, Eroberungen und Befreiungen. Über all das konnten wir uns im Suomenlinna-Museum informieren. Nachdem wir die Insel zu Fuß erschlossen hatten, ging es mit der Fähre zurück ans Festland und schnurstracks in das All-You-Can-Eat Restaurant „RAX“. Das unersättliche Angebot wurde maßlos ausgeschöpft, ohne dass wir daran dachten, dass als nächstes die Erkundung der Innenstadt auf dem Programm stand. Alle Jugendlichen hatten nun 2 Stunden Zeit die Stadt zu besichtigen, Einkäufe zu tätigen und taten dies – dem Völlegefühl trotzend – mit großer Freude.


Noch etwas erschöpft von der Reise und müde von der ersten kurzen Nacht ging es am frühen Abend zurück ins Jugendzentrum und nach einem kurzen Abendsnack schnell ins Bett, denn auch der nächste Tag stellte wenig Chancen in Aussicht, sich zu erholen.
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Ferienfahrt mit dem Juca Lurup, dem Projekt „Übergänge schaffen“ und „Ankergruppe“

Es ging auch in diesem Jahr wieder für 10 Tage auf große Fahrt nach Loopstedt (nahe Schleswig) an die Schlei. 15 Teilnehmer*innen im Alter von 10-13 Jahren hatten wieder mal großen Spaß! Neben Kochen, Spielen, Baden, Chillen, Shoppen und Kreativangeboten wurden unterschiedliche Ausflüge unternommen. Im Hochseilgarten konnte sich jeder an den unterschiedlich schweren Stationen ausprobieren. Im Freizeitpark Tolkschau kam der Spaß nicht zu kurz und am Strand von Eckernförde konnte entspannt und geplanscht werden. Ein Lagerfeuer und eine kleine Nachtwanderung waren weitere Highlights der diesjährigen Ferienfahrt.

 

Die grüne Oase (Naturnahes Erleben) geht in die Sommerpause

Unser kleines grünes Paradies hat uns viel Schweiß gebracht und ganz schön viel Spaß gemacht. Gemeinsam mit der Ankergruppe und Kindern aus der Stadtteilschule, die den Kurs wählten, fanden wir uns einmal in der Woche zwischen Unkraut, Pflanzen von denen wir nicht wussten, was das werden soll, Würmern und Schnecken wieder und suchten die Ergebnisse unserer Saat. Das Ergebnis hat sich gelohnt: Wir haben jede Menge geerntet und unser Gelingen kurz vor den Sommerferien mit einem Grillfest und einem schönen Feuer beendet. Wir wünschen allen Gartenfreunden eine erholsame Sommerpause.

Boulderwand Graffiti-Projekt des Street Art Kurses

Im Street Art Kurs der Max-Brauer-Schule in Kooperation mit dem Juca Bahrenfeld ist mal wieder ein super schönes Kunstwerk entstanden:

Wie jedes Jahr gab es in dem Kurs neben vielen kleinen Themen wie Kacheln, Stencils oder Cut-Outs auch ein großes Graffiti-Projekt. Die Saga GWG hat im vergangenen Jahr eine große Boulderwand im Bereich Sibeliusstraße aufgestellt, dessen Rückseite durch tristes Grau nicht gerade attraktiv wirkte. Daher bekamen wir die Gelegenheit, die Rückseite neu zu gestalten. Ideal also für so einen Street Art Kurs!

In mehreren Kursen planten wir das Projekt und sind schließlich bei dem Motiv-Thema „Regenwald“ gelandet, welches super zu der grünen Umgebung um die Wand passt. Die Teilnehmer*innen machten sich also unter professioneller Anleitung durch den Künstler „TASEK“ Gedanken, wie die Wand aussehen soll. Hintergrund, Motive in der Mitte und im Vordergrund wurden gezeichnet, eingescannt und in einem Bildbearbeitungsprogramm in einem ersten Entwurf auf der Boulderwand digital angeordnet. Nachdem alle zufrieden waren, fand der erste Tag des Sprühens statt. Zunächst wurden Hilfslinien an die Wand gebracht, die am zweiten Tag ausgefüllt werden sollten. Trotz mehrfacher Ausfälle bedingt durch Regen oder den G20-Gipfel wurde das Werk am letzten Tag vollendet und alle bestaunten zufrieden ihr Kunstwerk.

Wir freuen uns jetzt schon darauf, mit dem neuen Kurs ähnlich schöne Kunstwerke zu gestalten!