Alle Beiträge von admin

Das waren die Sommerferien

Auch in diesem Jahr konnten wir gemeinsam mit dem Team der Schulerzieher*innen und den Schüler*innen ein tolles Sommer-ferienprogramm auf die Beine stellen. Die wohl wichtigste Veränderung der Feriengestaltung lag darin, dass auf Wunsch der Kinder die Ausflugsstruktur geändert wurde. Es waren nicht mehr wie zuvor drei Ausflugsziele, sondern zwei Ausflüge und zusätzlich ein größeres Angebot in der Schule. Dies kam bei allen Beteiligten sehr gut an und wird auch in den kommenden Ferien so weitergeführt. In der Schule gab es tolle Aktionen in der Turnhalle, den Werkstätten und auch auf dem Schulhof. So wurden zum Beispiel Gemüse und Kräuter aus dem Schulgarten geerntet und mit den Kindern zubereitet und verspeist.

Unter den Ausflügen waren Klassiker dabei wie der Stadtpark oder die Fischbeker Heide, allerdings gab es auch neues zu erkunden, wie auf den folgenden Bildern zu sehen ist.




Es wurden viele neue Vorschläge für ein Ferienlogo von den Kindern gestaltet. Die Mehrheit der Stimmen  ging am Ende an dieses Design:

Kursangebote: Die Kreativwerkstatt wurde wieder geöffnet…

Im „Juca und mehr“ Kurs bieten wir im Wechsel Kreativ- und Bewegungsangebote sowie Wunschtage und Spiel & Spaß an. Am Mittwoch, den 7. Juni stand ein Kreativangebot auf dem Programm. An diesem Tag haben die Kinder Pustestäbe erstellt und mit diesen tolle bunte Seifenblasenbilder kreiert.

Materialien, die wir für die Pustestäbe benötigten:
– einen dicken, jedoch mit den Händen formbaren Draht
– eine Zange
– viele bunte Perlen

Materialien, die wir für die Bilder benötigten:
– Seifenblasenflüssigkeit
– Farbe (Lebensmittelfarbe oder Wasserfarben)
– Papier
– Die fertigen Pustestäbe

Zuerst hat jedes Kind ein Stück Draht bekommen. Dann haben wir alle gemeinsam begonnen. Die Kinder konnten sich so wunderbar gegenseitig helfen.

Anleitung für die Pustestäbe:
Schritt 1: Biege deinen Draht oben zu einer Schlaufe. Die Enden des Drahtes müssen beide ungefähr die gleiche Länge haben. Drehe den Draht ein paar Mal, damit die Schlaufe fest genug ist.

Schritt 2: Fädel nun die Perlen auf die Drahtenden. Ein kleines Stück freilassen. Die Enden werden mithilfe der Zange umgebogen. Lass dir dabei am besten von einem Erwachsenen helfen.

Schritt 3: Die Seifenblasenflüssigkeit mit Lebensmittelfarben und/ oder Wasserfarben mischen. Nun die Pustestäbe in die Flüssigkeit tauchen. Die Seifenblasen auf das ausgelegte Papier pusten. Wenn die Blasen auf dem Papier zerplatzen, entsteht ein Farbkreis bzw. bunte Flecken.

Viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

Das waren die Maiferien

Die letzten Maiferien waren zwar kurz, dennoch gab es ein volles Programm. Das Wetter hat uns bei unseren Vorhaben dabei voll in die Karten gespielt: Eis essen, den Außenbereich der Schule nutzen, das in unmittelbarer Nachbarschaft gelegene Haus Drei besuchen und so weiter. Insbesondere bei den Ausflügen profitierten wir von den zahlreichen Sonnenstrahlen. Die Kinder konnten sich für den Elbstrand, Planten un Blomen oder die Fischbeker Heide entscheiden.

 

Ein weiteres Highlight war ein Parcours, der in der Turnhalle aufgebaut wurde. Angesichts des breiten Konkurrenzfeldes und nach vorne peitschenden Kommentatoren im Rücken jagte eine Bestzeit die nächste.

 

Für konkretere Eindrücke bitte die Videos anklicken.

 

„So pieksig ist der ja gar nicht!“

Ausflug zur Igelschutzstation in Stellingen
Am Mittwoch, den 26.04.2017 fand im Rahmen des Tierentdecker-kurses ein Ausflug zur Igelschutzstation in Stellingen statt.  Mit 20 Kindern startete der Schulkurs im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2017 an der Louise Schroeder Schule. Die Tierentdecker_innen erforschen Tiere und Tierspuren in der eigenen Umgebung. Nach einer Entdeckungstour im Wohlerspark wurden nun hilfebedürftige Igel besucht.

Das Komitee für Igelschutz bietet eine artgerechte Igelpflege für Tiere in Not. Ehrenamtliche betreiben medizinische und pflegerische Maßnahmen, um eine Rehabilitation der Tiere zu gewährleisten. Eine der ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen des Komitees lud den Tierentdeckerkurs für einen Besuch in ihrer Kleingartenanlage in Stellingen ein. In dem Garten leben um die 100 Igel, die hilfebedürftig gefunden worden sind. Unter ihnen sind im Sommer auch einige Igelsäuglinge. Der Großteil der  Igel befand sich zur Zeit des Ausfluges noch im Winterschlaf.

Um sich die nötige Zeit für die Igelschutzstation nehmen zu können, traf sich der Tierentdeckerkurs bereits zu Beginn der Mittagsfreizeit im Klassenraum der 3c. Mit vier Betreuer_innen machten sich die Kinder mit dem Bus auf dem Weg nach Stellingen. Die für das Komitee ausgerichtete Anlage im Kleingartenverein Düngelau bietet eine naturbelassene Umgebung für Mensch und Tier. Zu Beginn bekamen die Kinder eine Führung durch den verwinkelten Kleingarten. Daraufhin wurde ihnen ein Crashkurs im Bereich „Erste Hilfe“ für Igel geboten. Hier erfuhren die Kinder, woran sie einen hilfebedürftigen Igel erkennen und wie sie in einer Notsituation handeln können. Beispielsweise lernten die Kursteilnehmer_innen, womit man einen Igel in Not füttern sollte.

Des Weiteren wurden die Kinder über die Gefahren des Igelalltags aufgeklärt. Die Kinder können die Informationen in ihren Alltag mit einbringen und ihre Umgebung nun achtsamer wahrnehmen.

Nach dem Lehrinhalt war es nun Zeit für das Highlight des Ausfluges: Die Kinder konnten einen bereits aus dem Winterschlaf erwachten Igel festhalten und streicheln. Dieses Erlebnis bereitete den Kindern eine große Freude. Da der anwesende Igel ein aufgeschlossenes und mutiges Kerlchen war, fuhr er sich nicht zu einer Kugel zusammen, sondern ließ sich von den neugierigen Kindern auf die Hand nehmen. Zu Überraschung einiger Kinder fühlte sich der Igel warm und weich an. „Oh, wie weich der ist“ und „der ist ja gar nicht pieksig am Bauch“ hörte man aus vielen Ecken.

Bericht aus dem Ganztagskurs „Baui XXL“

Jeden Montag donnert es aus zwanzig Kehlen um kurz nach drei über den Brunnenhof: „Tschüss Bauiii!“ Eine letzte Energieleistung auf dem Bauspielplatz bevor wir uns gemeinsam mit dem Kurs  auf den  Weg zurück zur Louise Schröder Schule machen. Doch was wird in den gut zweieinhalb Stunden zuvor überhaupt erlebt?

Zunächst treffen wir uns um 12:30 Uhr auf dem Schulhof der Louise Schroeder Schule mit den Teilnehmer*innen des Kurses. Allesamt Kinder aus den Klassen 2 bis 4, die sich bei der Kurswahl dazu entschieden haben, den Bauspielplatz im „extra langen Format“ zu besuchen. Das bedeutet, dass den Kindern nicht wie üblich 90 Minuten Kurszeit zur Verfügung stehen, sondern ganze drei Stunden. Zu Mittag wird also nicht wie gewöhnlich während der Mittagsfreizeit in der schuleigenen Mensa gegessen, sondern auf dem Baui. Dies ist in der Regel das erste, was dort ansteht: Das gemeinsame Essen.

Danach haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Zeit nach eigenem Belieben zu gestalten. Zu tun gibt es reichlich. Zum Beispiel das heiß geliebte und faszinierende Element Feuer: Sich einfach vom Spiel der Flammen und der Glut verzaubern lassen und auf diese schließlich einen schweren Topf stellen. Maiskörner rein, Popcorn entsteht. Wem mehr nach Bewegung und austoben ist, leiht sich ein Fahrrad oder Roller aus und düst damit über den Hof. Wer keinen fahrbaren Untersatz möchte, kann sich auf dem weiträumigen Gelände austoben. Der verwinkelte Spielplatz bietet sich prima zum verstecken spielen, „Migrone“, Ticken, Fangen, auf die Bauten klettern usw. an. Das Besondere am Baui ist, dass er sich fortlaufend verändert bzw. weiterentwickelt. Dies ist zum einen auf das Engagement der Mitarbeiter des Bauis zurückzuführen, zum anderen bietet der Ort genau dieses Potenzial für die kleinen Besucher: Dinge entstehen zu lassen und sich dabei im Umgang mit den verschiedensten Werkzeugen und den unterschiedlichsten Materialien auszuprobieren. Anreize zum aktiv und erfinderisch werden sind durch die offene, erlebnisermöglichende Struktur gegeben.

Neben den eigens gestalteten Abenteuern werden von Zeit zu Zeit auch (Kunst)-handwerkliche Angebote durch die Mitarbeiter*innen des Bauspielplatzes angeboten. So können die Teilnehmer*innen beispielsweise ihrer Kreativität beim Töpfern, bei der Bildhauerei oder aber auch beim Schmieden kleiner Kunstwerke freien Lauf lassen.

Ein Highlight in der wärmeren Jahreszeit stellt das Kletterangebot dar. Hier bedarf es einigen Mutes – trotz Sicherung – Stück für Stück den sicheren Boden unter sich zu lassen und anhand der sogenannten „Prusiktechnik“ die sieben Meter hohe Plattform zu erklimmen. Um nach all dem Adrenalin ein wenig runterzukommen könnte man vielleicht eine Runde die Hühner auf dem Gelände füttern. Eine zwar weitaus weniger aufregende Tätigkeit – aber vielleicht gerade deshalb so passend!

Langeweile dürfte also bei der gebotenen Vielfalt an möglichen Aktivitäten kaum aufkommen.

Und somit freuen wir uns auf dem Weg zurück zur Schule bereits darauf, dass es nächste Woche um kurz nach drei wieder donnern wird.