Ahoi Altona

Neues Projekt: Ahoi Altona

Im Januar 2016 haben wir in Kooperation mit der Kurt Tucholsky-Schule in Altona Nord ein neues Projekt gestartet. Unter dem Motto „Ahoi Altona. Kenne deine Stadt.“ erkunden neu zugezogene Jugendliche mit Fluchtgeschichte zusammen mit Hamburger Jugendlichen aus den neunten Klassen das Hamburger Stadtgebiet. Ziel des Projektes ist es, mithilfe von GPS-Geräten, Foto- und Filmkameras einen interaktiven Stadtführer zu erstellen, der den Jugendlichen und anderen (Neu-)hamburgerInnen die Orientierung in der Großstadt erleichtert. Dabei regt das Projekt dazu an, das eigene Lebensumfeld mit neuen Augen zu betrachten und nebenbei viel Neues beim Umgang mit Medien dazuzulernen.

Inhalte des Projektes:

  • Auseinandersetzung mit der Fluchtthematik im Rahmen eines vierstündigen Wahlpflichtmoduls im Fach Gesellschaft.
  • Erkundung des Hamburger Stadtgebiets unter Zuhilfenahme von Geocaching-Geräten (GPS) und Methoden des „City Bounds“
  • Erstellung medialer Produkte, die jugendlichen NeuhamburgerInnen die Orientierung im Stadtteil Altona und darüber hinaus ermöglichen.
  • Förderung des Kontaktes zwischen Hamburger SchülerInnen und neu zugezogenen SchülerInnen aus internationalen Vorbereitungsklassen.

 

AnsprechpartnerInnen für das Projekt „Ahoi Altona“:

Argh

 

 

 

 

Internationaler Jugendaustausch Nachtreffen

Liebe Teilnehmer/innen und alle anderen Interessierten,

wir wollen, gemeinsam mit euch, unsere Erinnerungen zum internationalen Jugendaustausch 2015 in Portugal teilen. Dazu laden wir euch herzlich zu einem gemeinsamen Abend im Juca Nord ein. Bei einer Kleinigkeit zu trinken und zu essen schauen wir uns Fotos an und können uns über die Highlights austauschen. Außerdem möchten wir allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern das „Youth Pass“ Zertifikat persönlich überreichen.

am: 13.11.2015
um: 18.00 Uhr
im: JUCA Nord,
Kieler Straße 58

Internationaler Jugendaustausch 2015 „Embrace equality“

In den Sommerferien 2015 haben wir den internationalen Jugendaustausch „Embrace equality“ in Portugal durchgeführt. Die Maßnahme wurde vom EU-Programm „erasmus+“ gefördert. Mit insgesamt 48 Jugendlichen, Jungerwachsenen und Betreuer/innen aus Finnland, Irland, Portugal und Deutschland haben wir ein Programm rund um das Thema Inklusion veranstaltet.

Den ersten Teil der Reise haben wir in einer Jugendherberge in „Oeiras“, ein Vorort von Lissabon, verbracht. Die Unterkunft lag direkt am Meer, so dass wir das gegenseitige Kennenlernen gut mit einem Bad im Atlantik kombinieren konnten. Nachdem das erste Eis gebrochen war, haben wir uns mit der Frage der alltäglichen Ausgrenzung beschäftigt. Hierzu haben wir uns gegenseitig die eigenen Ideen und Gedanken vorgestellt. In den Kleingruppen (den sogenannten „Work Groups“) „Facebook“, „Musik“, „Flashmob“ und „Interviews“ haben wir den Austausch dokumentiert und veröffentlicht.

Natürlich durfte auch das Sightseeing in Lissabon nicht zu kurz kommen und so haben wir die Stadt in kleinen umweltfreundlichen „Tuk Tuks“ unsicher gemacht. Während einer kurzen Shopping Zeit haben wir das Stadtleben Lissabons auf uns wirken lassen und Eindrücke der alltäglichen sozialen Ausgrenzung dokumentiert. Um Möglichkeiten vorzustellen, wie soziale Ausgrenzung bekämpft werden kann, haben wir in Kleingruppen unterschiedliche soziale Einrichtung besucht. Darunter war eine Flüchtlingseinrichtung, eine Einrichtung die sich um die medizinische Versorgung von Obdachlosen kümmert, ein Gemeindezentrum welches in einem Armenviertel tätig ist und ein Kleinkunst und Artistik Projekt. Am nächsten Tag stand das von uns organisierte Spielfest für die Kinder aus der Nachbarschaft des Jugendzentrums der portugiesischen Gruppe auf dem Programm.

Nach den ersten vier erlebnisreichen Tagen machten wir uns am Morgen des fünften Tages mit vielen neuen geschlossenen Freundschaften im Gepäck, auf den Weg in die Berge. Wir bezogen unsere Unterkunft im Landesinneren von Portugal in dem schönen Bergstädchen „Seia“. Besonders gut gefiel uns hier das leckere Essen aus dem Restaurant, der eigene Pool zur Erfrischung und die persönlichen Guides, die uns jeden Wunsch von den Lippen ablasen. In den nächsten Tagen standen verschiedene Aktionen auf dem Programm, die unsere Guides vorbereitet hatten: Reiten, Seilbahn fahren, Klettern an der Kletterwand und im Hochseilgarten, Ausflug zum See mit Schwimmen und Kanufahren, Bergwanderung, Besuch eines Brotmuseums und noch vieles mehr. An einem Abend durften wir (mit viel Kleckerei) unsere Geschmacksnerven und motorischen Fähigkeiten bei einem „Blind Dinner“ herausfordern. Natürlich wurde täglich auch weiter fleißig in den „Work Groups“ gearbeitet. Zum Ende unseres Camps in „Seia“ haben wir alle gemeinsam eine riesige „Inklusions-Flagge“ hergestellt, auf der wir alle unsere persönliche Definition von Inklusion verewigt haben.

Nach fünf aufregenden Tagen voller Abenteuer und Grenzerfahrungen machten wir uns, für die letzte Übernachtung, wieder auf den Weg in die Innenstadt von Lissabon. Am letzten Abend stand, nach dem Shoppen von Andenken, noch der Flashmob auf dem Programm.Den haben wir in einem der U-Bahntunnel veranstalteten um andere Menschen auf das Thema „soziale Ausgrenzung“ aufmerksam zu machen. Nach einer schlaflosen letzten Nacht war der Tag des Abschiedes gekommen, der uns wirklich allen sehr sehr schwer viel.

Vielen Dank an alle die dabei waren und diese tolle Zeit gemeinsam mit uns zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

See you again soon!!!