Spielefest im Alsenpark

Am Sonntag, den 10.09.17 fand das alljährliche Spielefest im Alsenpark statt. Auch wir vom Projekt „Übergänge schaffen…“ waren natürlich gemeinsam mit dem Juca Nord wieder dabei. In diesem Jahr sorgten wir an unserem Grillstand für das leibliche Wohl der Gäste. Bei bestem Wetter waren viele Menschen aus dem Stadtteil gekommen und verbrachten einen schönen Tag mit guter Laune im Alsenpark.

Uns hat es wieder viel Spaß gemacht und wir freuen uns auf das nächste Spielefest.

Louise-Kinder zu Besuch im Juca Nord

Die Sommerferien stehen kurz bevor. Das heißt für viele Kinder, dass sie nur noch wenige Tage Grundschulkinder sind und dann nach den Ferien eine neue Schule besuchen werden.

So ist es auch bei 12 Kindern der Louise-Schroeder-Schule, die in die fünften Klassen der Kurt-Tucholsky-Schule wechseln. Diese 12 waren am Mittwoch gemeinsam mit zwei Mitarbeitern des Übergänge-Teams Altona Altstadt zu Besuch an ihrer neuen Schule und im Juca Nord.

Sie wurden von einer Mitarbeiterin des Übergänge-Teams Altona Nord vor der Schule in Empfang genommen. Als erstes gab es eine kleine Führung durch die Schule, bei der die Kinder Bekanntschaft mit der Schulleiterin machten und sich anschauen konnten, wo sie zukünftig ihre Pausen verbringen werden. Die Kinder hatten viele Fragen, von „Wieviele Pausen haben Fünftklässler hier an der Schule?“ über „Brauchen wir noch Hausschuhe oder dürfen wir unsere Straßenschuhe im Unterricht anlassen?“ bis hin zu „Mit wem werde ich in einer Klasse sein?“.  So ein Wechsel auf eine neue Schule ist aber auch aufregend – alles ist so anders!

Als die große Pause los geht, gehen alle gemeinsam ins Juca. Hier dürfen die Kinder im nächsten Schuljahr zur „Aktiven Pause“ und zum „Juhu,Juca“-Kurs sein.

Deshalb wird schon einmal geschaut und ausprobiert, was man hier so machen kann: Malen, basteln, kickern, Brettspiele und draußen Basketball spielen füllt die Stunde, die die Kinder im Juca bleiben können, bevor sie zum Mittagessen in ihre jetzige Schule zurück fahren.

Es hat uns viel Spaß gemacht, die Kinder kennen zu lernen und wir freuen uns jetzt schon auf das kommende Schuljahr mit ihnen.

Bunte Häuschen für kleine Krabbler

Nicht nur die großen Tiere brauchen manchmal unsere Hilfe, sondern auch die ganz kleinen. Selbst die, die dem ein oder anderen manchmal Angst machen oder vor denen sich viele Menschen ekeln, haben eine Daseinsberechtigung.

Das ist auch die Meinung der Teilnehmer*innen des Tierflüsterer-Kurses in den 5. Klassen der Kurt-Tucholsky-Schule. Aus diesem Grund wollen die Kinder einen Unterschlupf für diese Tiere bauen.

Somit werden in kleinen Gruppen zwei Insektenhotels aus Bausätzen zusammengesetzt, geklebt und im Anschluss bemalt. Auch die Innenausstattung für die zukünftigen Bewohner*innen wird sorgfältig ausgewählt, bevor die Hotels in die Bäume auf dem Gelände des Juca Nord gehängt werden.

Nun sind wir alle gespannt, wann wohl die ersten Insekten ihr neues Heim beziehen werden.

Die Aktive Pause im Juca Nord

Mal für 50 Minuten aus der Schule rauskommen und nur mit den Klassenkamerad*innen die Pause verbringen – das können die Schüler*innen der 5. und 6. Klassen der Kurt-Tucholsky-Schule jeweils einmal pro Woche in der Mittagspause. Am Tor zwischen Schul- und Jucagelände verkündet schon ein Schild, ob an diesem Tag die 5. oder die 6.Klässler*innen die Glücklichen sind, die die Räume und das Gelände des Juca für sich haben.

In den Frühlings- und Sommermonaten kommen viele Schüler*innen direkt vom Eismann, welcher mit seinem Wagen am Schulgelände hält, mit ihren bunten Eiskreationen zu uns. Sind diese verspeist, geht es – wenn das „Hamburger Schietwetter“ mal der Sonne weicht – nach draußen zum Container, aus dem sich die Kinder dann Riesenmikado, Federball oder einen Fußball mitsamt kleinen Toren ausleihen. Auch wird sich gerne an den HoolaHoop-Reifen ausprobiert oder Jonglieren geübt. Andere Schüler*innen sitzen auf der Wiese und flechten aus Gänseblümchen Kränze und Ketten. Auch das Teilstück des Jucagländes, welches einem kleinen Wald ähnelt, ist sehr beliebt und eignet sich super zum Verstecken spielen, auf Bäume klettern oder einfach mal an einem Ast „abhängen“. Ist das Wetter nicht so toll, werden Kicker und Tischtennisplatte im Juca zu beliebten Attraktionen.

Bei uns kann sich ausgetobt und gespielt werden, aber auch um mal zur Ruhe zu kommen und als Schutzraum eignet sich die Aktive Pause im Juca Nord. Manchmal gibt es auch Dinge, die einfach kurz besprochen und geklärt werden müssen. Hierfür stehen immer zwei Sozialpädagoginnen zur Verfügung, welche den Kindern schon aus anderen Kontexten bekannt sind. Die meisten Anliegen können schnell geklärt werden. Wenn die Klärung länger braucht, können die Schüler*innen auch weitere Angebote des Übergänge schaffen…-Projektes hierfür nutzen. So gibt es meist fließende Übergänge zwischen den verschiedenen Angeboten.

Normalerweise macht die Aktive Pause jedoch vor allem eines: Spaß! Und das ist doch auch das Wichtigste in der großen Pause.

Der Ganztagskurs „Auszeit im Juca“

In Klasse 5 bieten wir jeweils montags und dienstags in der 6. Stunde  einen Ganztagskurs im Juca an. 13 Kinder kommen an beiden Tagen zu uns, um eine Auszeit von der Schule zu genießen.

Die Stunde startet und endet ritualisiert: Zu Beginn darf jede*r sich eine Farbe aus den ‚Ampelkarten‘ aussuchen und erzählen, wie er/sie heute hier ankommt (grün=gute Laune; gelb=mittlere Laune; rot=schlechte Laune). Uns ist es wichtig, dass die Kinder einmal in sich selbst hineinhorchen und ihre eigene Stimmung erfassen. Gleichzeitig ist es hilfreich in der Gruppe, die Stimmung der anderen zu kennen, um angemessen auf diese zugehen zu können. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass dies oft gut funktioniert und die Kinder sich ernst genommen fühlen.

Danach entscheidet jede*r, was er/sie gerne machen möchte. Oft malen die Kinder, ziehen sich zusammen mit anderen und einem Tee auf ein Sofa zurück, spielen Kicker, Tischtennis oder ein Brettspiel. Draußen ist vor allem Fußball ein beliebter Zeitvertreib, aber auch Federball wird gerne gespielt. Die Kinder haben Spaß daran, während der Schulstunde ihre Zeit mit Freund*innen zu verbringen.

Ab und zu gibt es zusätzlich zum freien Spiel auch ein Kreativangebot oder kleine Experimente wie das Herstellen einer nicht-newtonschen Flüssigkeit mithilfe von Wasser und Speisestärke. Diese Alternativen werden gerne und zahlreich angenommen.

Zum Ende der Stunde kommen alle nochmal zusammen und geben eine Rückmeldung darüber, wie es ihnen heute gefallen hat und wie sie nun aus der Stunde herausgehen. Dazu zeigt jede*r den Daumen nach oben, in die Mitte oder nach unten. Wer mag, kann noch etwas dazu sagen, bevor wir die Kinder in die Pause verabschieden.