Die Aktive Pause im Juca Nord

Mal für 50 Minuten aus der Schule rauskommen und nur mit den Klassenkamerad*innen die Pause verbringen – das können die Schüler*innen der 5. und 6. Klassen der Kurt-Tucholsky-Schule jeweils einmal pro Woche in der Mittagspause. Am Tor zwischen Schul- und Jucagelände verkündet schon ein Schild, ob an diesem Tag die 5. oder die 6.Klässler*innen die Glücklichen sind, die die Räume und das Gelände des Juca für sich haben.

In den Frühlings- und Sommermonaten kommen viele Schüler*innen direkt vom Eismann, welcher mit seinem Wagen am Schulgelände hält, mit ihren bunten Eiskreationen zu uns. Sind diese verspeist, geht es – wenn das „Hamburger Schietwetter“ mal der Sonne weicht – nach draußen zum Container, aus dem sich die Kinder dann Riesenmikado, Federball oder einen Fußball mitsamt kleinen Toren ausleihen. Auch wird sich gerne an den HoolaHoop-Reifen ausprobiert oder Jonglieren geübt. Andere Schüler*innen sitzen auf der Wiese und flechten aus Gänseblümchen Kränze und Ketten. Auch das Teilstück des Jucagländes, welches einem kleinen Wald ähnelt, ist sehr beliebt und eignet sich super zum Verstecken spielen, auf Bäume klettern oder einfach mal an einem Ast „abhängen“. Ist das Wetter nicht so toll, werden Kicker und Tischtennisplatte im Juca zu beliebten Attraktionen.

Bei uns kann sich ausgetobt und gespielt werden, aber auch um mal zur Ruhe zu kommen und als Schutzraum eignet sich die Aktive Pause im Juca Nord. Manchmal gibt es auch Dinge, die einfach kurz besprochen und geklärt werden müssen. Hierfür stehen immer zwei Sozialpädagoginnen zur Verfügung, welche den Kindern schon aus anderen Kontexten bekannt sind. Die meisten Anliegen können schnell geklärt werden. Wenn die Klärung länger braucht, können die Schüler*innen auch weitere Angebote des Übergänge schaffen…-Projektes hierfür nutzen. So gibt es meist fließende Übergänge zwischen den verschiedenen Angeboten.

Normalerweise macht die Aktive Pause jedoch vor allem eines: Spaß! Und das ist doch auch das Wichtigste in der großen Pause.