„Habibi – war das ´ne schöne Zeit“

Nur 45 Minuten Busfahrt vom ZOB am Hamburger Hauptbahnhof entfernt – eine ganz andere Welt…

Diese Erfahrung machten elf Kinder und Jugendliche im Alter von 11 – 18 Jahren mit vier Betreuerinnen der movego Jugendhilfe gemeinnützige GmbH vom 01.07.19 – 07.07.19 im Haus Warwisch in 21037 Hamburg. Das direkt am Deich gelegene Freizeitheim und Segelzentrum bietet großzügigen Platz und schafft Möglichkeiten zur Erholung in der Natur. Die Ferienfahrt wurde im Rahmen des Kooperationsprojektes „Übergänge schaffen…“ zwischen Schule und Jugendhilfe von Mitarbeiterinnen des Jugendcafés Altona Nord geplant und organisiert. Während der Reise entwickelte sich eine tolle Gruppendynamik, die sich nicht zuletzt aus der Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Teilnehmerinnen nährte. Die Gruppe zeichnete sich durch eine heterogene Altersstruktur und verschiedene kulturelle Hintergründe aus. Es zeigte sich ein offenes und tolerantes Miteinander, sodass die Diversität einen enormen Zugewinn für alle Beteiligten bedeutete.

Die ersten beiden Tage wurden größtenteils vor Ort und in der näheren Umgebung verbracht. In dieser Zeit hatten alle die Möglichkeit, anzukommen, auszupacken, sich gegenseitig kennenzulernen und sich mit den Gegebenheiten auseinanderzusetzen. Es wurden Regeln besprochen, Dienste verteilt und Vereinbarungen getroffen. Im Laufe der Woche offenbarte sich eine sehr verlässliche Gruppe, die sich engagiert und motiviert an der Gestaltung ihrer Ferienfahrt beteiligt. Die von den Betreuerinnen angebotenen Spiele und Ausflüge wurden mit regem Interesse und viel Freude angenommen. Aber auch die Dienste im Haushalt erledigten die Teilnehmernnen sehr selbstständig, zuverlässig und gewissenhaft. Sowohl am Mittwoch als auch am Freitag standen größere Aktionen auf dem Programm. Die Ausflüge in den Hochseilgarten Geesthacht und im Kanu auf der Elbe waren allerdings nur zwei Highlights, die jeden Einzelnen vor persönliche Herausforderungen stellten und den Mut sowie die Stärken der Teilnehmerinnen hervorhoben. Auch bei der Geländerallye, den New Games oder in Bergedorf beim Schwimmen und Shoppen konnte auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen eingegangen werden, sodass die Rückmeldungen in der abendlichen Reflexionsrunde durchweg positiv ausfielen. Der letzte vollständige Tag beinhaltete ein wenig kreatives Chaos. Während draußen der Steinofen zum Pizzabacken aufheizte, wurden in der Küche T-Shirts gebatikt, Schmuck gebastelt, Kuchen für die Abschlussfeier gebacken und Teig, Belag sowie Bleche für die Pizza vorbereitet. Der letzte gemeinsame Abend zeichnete sich durch ein tolles Buffet, viel Tanzen, Spielen und Lachen aus. Aber auch gezielte Rückmeldungen der Betreuerinnen an die Gruppe als Ganzes und die Teilnehmer*innen im Einzelnen durften nicht fehlen. Sie waren sehr wertschätzend und wurden von allen gern angenommen, sodass das gemeinsame Fazit gezogen werden muss:
„Habibi – war das ´ne schöne Zeit“!