„So pieksig ist der ja gar nicht!“

Ausflug zur Igelschutzstation in Stellingen
Am Mittwoch, den 26.04.2017 fand im Rahmen des Tierentdeckerkurses ein Ausflug zur Igelschutzstation in Stellingen statt.  Mit 20 Kindern startete der Schulkurs im zweiten Halbjahr des Schuljahres 2017 an der Louise Schroeder Schule. Die Tierentdecker_innen erforschen Tiere und Tierspuren in der eigenen Umgebung. Nach einer Entdeckungstour im Wohlerspark wurden nun hilfebedürftige Igel besucht.

Das Komitee für Igelschutz bietet eine artgerechte Igelpflege für Tiere in Not. Ehrenamtliche betreiben medizinische und pflegerische Maßnahmen, um eine Rehabilitation der Tiere zu gewährleisten. Eine der ehrenamtlichen Mitarbeiter_innen des Komitees lud den Tierentdeckerkurs für einen Besuch in ihrer Kleingartenanlage in Stellingen ein. In dem Garten leben um die 100 Igel, die hilfebedürftig gefunden worden sind. Unter ihnen sind im Sommer auch einige Igelsäuglinge. Der Großteil der  Igel befand sich zur Zeit des Ausfluges noch im Winterschlaf.

Um sich die nötige Zeit für die Igelschutzstation nehmen zu können, traf sich der Tierentdeckerkurs bereits zu Beginn der Mittagsfreizeit im Klassenraum der 3c. Mit vier Betreuer_innen machten sich die Kinder mit dem Bus auf dem Weg nach Stellingen. Die für das Komitee ausgerichtete Anlage im Kleingartenverein Düngelau bietet eine naturbelassene Umgebung für Mensch und Tier. Zu Beginn bekamen die Kinder eine Führung durch den verwinkelten Kleingarten. Daraufhin wurde ihnen ein Crashkurs im Bereich „Erste Hilfe“ für Igel geboten. Hier erfuhren die Kinder, woran sie einen hilfebedürftigen Igel erkennen und wie sie in einer Notsituation handeln können. Beispielsweise lernten die Kursteilnehmer_innen, womit man einen Igel in Not füttern sollte.

Des Weiteren wurden die Kinder über die Gefahren des Igelalltags aufgeklärt. Die Kinder können die Informationen in ihren Alltag mit einbringen und ihre Umgebung nun achtsamer wahrnehmen.

Nach dem Lehrinhalt war es nun Zeit für das Highlight des Ausfluges: Die Kinder konnten einen bereits aus dem Winterschlaf erwachten Igel festhalten und streicheln. Dieses Erlebnis bereitete den Kindern eine große Freude. Da der anwesende Igel ein aufgeschlossenes und mutiges Kerlchen war, fuhr er sich nicht zu einer Kugel zusammen, sondern ließ sich von den neugierigen Kindern auf die Hand nehmen. Zu Überraschung einiger Kinder fühlte sich der Igel warm und weich an. „Oh, wie weich der ist“ und „der ist ja gar nicht pieksig am Bauch“ hörte man aus vielen Ecken.

Adebar zu Gast im Juca Altstadt

Das Jugendcafé Altona Altstadt freut sich von Mai bis Ende August Adebar in den Räumen des Jucas zu Gast zu haben. Adebar bietet Beratung und Begleitung für Schwangere und Familien mit Kindern im Alter von 0 – 6 Jahren. Hier eine Übersicht über das Angebot:

Kunstprojekt und Ausstellung in der Spätbetreuung an der Louise Schroeder Schule

Seit dem 01.08.2016 ist die movego Jugendhilfe für die Früh-, Spät- und Ferienbetreuung an der Louise Schroeder Schule zuständig. Die movego Jugendhilfe ist schon seit langer Zeit Kooperationspartner der Louise Schroeder Schule im Projekt „Übergänge schaffen…“ und in der Schulbegleitung.

Zusammen mit den Kindern aus der Spätbetreuung haben wir ein Kunstprojekt zum Thema „Natur und Lebewesen“ und „Upcycling“ realisiert. Als Material verwendeten wir Flaschenkorken, Plastikdeckel von Flaschen, gesammeltes aus der Natur, Strohhalme, Fingerfarben usw. Die Kunstwerke, an denen einige Wochen gewerkelt wurde, wurden im Eingangsbereich des Nordpols ausgestellt. Darunter waren unter anderem zwei große Spanplatten, auf denen wir „Aktionsmalerei“ angewendet haben. Mit Farben, Pinseln, Blättern, Stöcken und Händen wurde herumexperimentiert. Herausgekommen sind zwei tolle Bilder, die wir im Nordpol aufhängen möchten. Alle anderen Bilder, Figuren und bepflanzten Schuhe konnten gegen eine kleine Spende, die den Kindern zu Gute kommt, erworben werden.

Gegen eine Spende wurde außerdem Kaffee und Kuchen angeboten. Es kamen zahlreiche Eltern, oftmals mit Geschwisterkindern. Begeisterung machte sich bei dem Rundgang breit. Auch die Kinder hatten großen Spaß daran ihre Kunstwerke vorzustellen und zu erklären, welche Materialien sie verwendet haben und wie lange daran gearbeitet wurde.

Herzlich Willkommen neue Ankerkinder!

Nach den Winterferien hieß es in der Ankergruppe wieder einmal: HERZLICH WILLKOMMEN neue Ankerkinder! Die Gruppe vergrößerte sich zum zweiten Halbjahr um vier neue Gesichter und ist damit nun fast doppelt so groß wie zuvor. Gemeinsam starteten wir die erste Woche mit einer Projektwoche. Hier ging es darum, sich erst einmal gegenseitig kennenlernen zu können und gleichzeitig schon mal einen Eindruck von der Ankergruppe samt ihren Regeln und Abläufen zu bekommen.

Ein besonderer Tag innerhalb der Projektwoche war der Donnerstag. An diesem Tag machten wir uns bereits früh morgens auf den Weg für einen Ausflug in den Hagenbeck´s Tierpark. Dort angekommen merkten wir schnell, dass neben uns nur wenige andere Besucher ebenfalls die Idee hatten zu dieser Jahreszeit in den Tierpark zu gehen. Da wir die Tiere dadurch nahezu für uns alleine hatten, war dies aber wiederum von Vorteil.

Unser Rundgang startete im Winterquartier der Asiatischen Elefanten – und konnte anschließend auch nicht so schnell weiter geführt werden. Der Grund hierfür waren vor allem die kleinen Elefanten-Babys, die sich hin und wieder zwischen den Großen zu erkennen gaben. Ein weiteres Highlight waren die Orang-Utans, die die meiste Zeit von Baumwipfel zu Baumwipfel kletterten und somit am besten auf dem Aussichtsturm zu beobachten waren. Auch den Löwen konnten wir sehr nahe kommen und ihnen direkt in die Augen schauen. Hier wurde uns noch einmal deutlich, wie mächtig und stark diese Tiere sind. Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es noch zum Streichelgehege und auch hier waren es vor allem „die Kleinen“, die am meisten für Freude sorgten. Zu guter Letzt endeten wir dort, wo wir angefangen hatten: bei den Elefanten. Kaum waren wir dort angekommen, wurden uns schon zaghaft die ersten Rüssel entgegen gestreckt. Wie gut, dass wir ausreichend Obst und Gemüse zum Füttern dabei hatten!  Auch die Sonne ließ sich zum Ende hin noch einmal blicken und so konnten wir noch glücklicher und zufriedener unsere Rückfahrt antreten.

Stellenausschreibung

Für den Ausbau unserer Kooperationsprojekte an der Schnittstelle von Jugendhilfe und Schule in Hamburg suchen wir eine/n Sozialarbeiter*in/ Sozialpädagoge*in oder eine/n Sozialarbeiter*in

Wünschenswert aber keine Voraussetzung sind Erfahrungen im Bereich Hilfen zur Erziehung, Jugendarbeit und Elternberatung. Pädagogische Zusatzqualifikationen und zusätzliche Sprachkenntnisse sowie der Führerscheinklasse B sind ebenfalls wünschenswert.

Die wöchentliche Beschäftigungszeit beträgt 35 Stunden.

Erforderliche Kenntnisse:
Fachhochschul- oder Hochschulabschluss der Sozialpädagogik, Sozialen Arbeit oder oder angrenzender Studienbereiche

Wir bieten:

  • eine interessante Aufgabe in einem spannenden Projekt
  • eine Stelle ab 01.02.2016 in einem mitarbeiter*innen- und zielgruppenorientierten gemeinnützigen Unternehmen.
  • Mitarbeit in einem kompetentem, kommunikativem und vielseitigem Gesamtteam von 28 hauptamtlichen Mitarbeiter*innen
  • Die Möglichkeit im Rahmen der vereinbarten Zweckbeschreibungen eigene Ideen und Vorstellungen umzusetzen
  • Vergütung angelehnt an den TV-L E9
  • Die Mitarbeit in einem Netzwerk mit engagierten Kooperationspartnern
  • wöchentliche Teamsitzungen

Wir freuen uns auf Kollegen*innen, die

  • Freude an der pädagogischen Arbeit mit herausfordernden Kindern und Jugendlichen und deren Eltern haben
  • Erfahrungen in der Jugendhilfe mitbringen
  • Aus dem Verstehen der jungen Menschen eine fundierte Unterstützung ableiten und umsetzten können.
  • Offenheit für die Kooperation mit Jugendamt, Schulen und anderen Kooperations-partnern zeigen
  • Freude an der konzeptionellen Weiterentwicklung des Angebots haben
  • Kommunikationsstärke und Motivationsfähigkeit mitbringen
  • Den Wunsch nach Teamarbeit mitbringen
  • Einen eigenverantwortlichen, strukturierten und zielorientierten Arbeitsstil besitzen.
  • Über theoretische Kenntnisse in den unterschiedlichen Leistungsbereichen und rechtlichen Grundlagen der Jugendhilfe verfügen

Infos über unsere Arbeit erhaltet ihr unter www.movegojugendhilfe.de

Haben wir dein Interesse geweckt – dann schicke deine Bewerbung bitte per email an: info@movegojugendhilfe.de

Die „Dracheninsel“

Ab dem 01.08.2016 wurde fleißig gehämmert, geklopft, gebaut, gesägt und konzeptioniert, damit für 6 Kinder im Alter von 6-10 Jahren eine neue Temporäre Lerngruppe in Wandsbek Süd entstehen konnte: Unsere  „Dracheninsel“!

Drachen sind mutig und abenteuerlustig aber auch emotional und sensibel. Drachen sind nach Außen stark und selbstbewusst, sie schnauben, spucken Feuer und lassen Dampf ab. Sie haben Zacken und scharfe Zähne. Drachen sind aber genauso gutmütig, sanft und mild. An ihre innere Verfassung und Gemütslage lassen sie andere erst, wenn sie Vertrauen gefasst haben. Jeder Mensch ist auf die andere oder andere Art ein Drache. Die Drachen, die unsere Insel besuchen, sind Kinder mit komplex auffälligen Verhaltensweisen. Sie sind oft starke Helfer, die ihre Fähigkeit zu fliegen für einen Augenblick verloren haben.

Deswegen gibt es unsere „Dracheninsel“. Auf dieser Insel gibt es einen geschützten, abgegrenzten Lern-Raum für bestimmte Zeit. Die Kinder erleben dort eine Art Schonraum und eine Auszeit vom schulischen Alltag, der bislang sehr frustrierend für sie verlaufen ist. Auf der Insel können sie sich erholen, neue Fähigkeiten und Fertigkeiten erwerben und bestenfalls gestärkt zurückkehren.

Auf der Dracheninsel „darf man Drache sein“! Die Kinder erhalten die Gelegenheit durch zielgerichtete Unterstützung und entsprechende Lernangebote während ihrer Zeit auf der Insel in ihrem Selbstbewusstsein und gesamten Persönlichkeit gestärkt zu werden.

Wir freuen uns auf eine tolle Zeit mit ihnen.

Eine Kooperation von:
movego Jugendhilfe gemeinnützige GmbH
Nordlicht e.V.
ReBBZ Wandsbek Sued

Sommerferienfahrt 2016 nach Großhansdorf mit dem Übergänge-Projekt in Altona Nord

Am Montag, den 25.07.2016 trafen sich 11 Kinder und 3 Betreuer*innen, um sich für 6 Tage von Hamburg zu verabschieden und mit der Bahn ins nicht weit entfernte, aber dennoch völlig andere Großhansdorf zu fahren. Die Vorfreude übertönte den Abschiedsschmerz und so wurden die Eltern von ihren Kindern schnell verabschiedet. Schon ging es los!

In Großhansdorf angekommen empfing uns das Schullandheim Erlenried mit einem riesigen Gelände inklusive Niedrigseilgarten, Spielplatz, Teich, Grillstelle, Fußballplatz und dazugehörigem, sehr netten Heimleiter. Dieser kochte uns auch direkt das erste leckere Mittagessen. Gleich im Anschluss wurde alles auf dem Gelände ausprobiert, die Zimmer eingeteilt und die kommende Woche besprochen. Auch wurden zum ersten Mal – unter wenig Protest – die Handys eingesammelt. Mit der zweistündigen Handyzeit pro Tag freundeten sich die Kinder jedoch recht schnell an.

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Um die Umgebung kennenzulernen wurde eine Rallye durch Großhansdorf gemacht. Hierfür teilten sich die Kinder in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe hatte viel Spaß an der Erfüllung der Aufgaben, die andere war eher interessiert an der Freiheit, alleine einkaufen gehen zu können. Somit stand recht schnell fest, welche Gruppe die meisten richtigen Antworten hatte. Den Gewinner-Robby Bubble teilten sich später jedoch alle gemeinschaftlich. Sommerferienfahrt 2016 nach Großhansdorf mit dem Übergänge-Projekt in Altona Nord weiterlesen

Geschafft – Abschlussgrillen mit der Ankergruppe

Bei nicht ganz so stabilem Wetter fand unser Abschlussgrillen auf dem Juca-Gelände statt. Ein Abschied fand gleich dreifach statt. So wurden zwei unserer Schüler erfolgreich zurück in ihre Klassen re-integriert. In ihrer Ankergruppen-Zeit konnten beide Schüler ihre Ziele erreichen und viele Verhaltensweisen zum Positiven verändern. Hochmotiviert aber auch mit einem etwas ängstlichen Grummeln im Magen freuen sie sich nach den Sommerferien auf ihre Klassen am Standort Veermoor. Auch unsere Praktikantin Lena feierte ihren Abschluss. Sie absolvierte erfolgreich ihr Jahrespraktikum im dritten Jahr der Ausbildung zur Erzieherin. Mit einer sehr guten Bewertung und Abschiedsschmerz auf beiden Seiten verabschiedeten wir Lena in ihr letztes Ausbildungsjahr zurück an ihre Schule. Der dritte Abschluss galt dem Juca-Garten. Eigentlich sollte das Grillen auf dem Gelände dort stattfinden, was die Wetterverhältnisse aber nicht zulassen wollten. Dennoch gedachten wir der freudvollen aber auch mühsamen Arbeit bei einer leckeren Bratwurst, den frisch geernteten Möhren und Zucchini und einem Glas Orangensaft. Resümierend konnten wir feststellen, dass wir in diesem Jahr ganz schön viel geschafft haben. Wir verabschieden uns in die Sommerferien und freuen uns auf ein neues spannendes Ankerjahr ab September.

Im Juca-Garten geht´s voran und die Ankergruppe mittendrin…

Vor einigen Monaten bekam das Juca Lurup von der SAGA ein kleines Grundstück mitten im Lüdersring zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Seitdem hat sich viel getan und auch die Ankergruppe konnte ihren Beitrag dazu leisten. Mittlerweile steht eine Hütte, die die ganzen Gartengeräte beherbergt, ein Gewächshaus und auch die Kräuterschnecke wartet nur darauf bepflanzt zu werden. Im Gewächshaus sind schon ziemlich viele Pflänzchen zu entdecken; das meiste ist Gemüse und auch ein paar Kräuter haben sich unter das Grün gemischt. Während die ersten Radieschen schon genossen werden können, befindet sich der Kürbis noch im vollen Wachstum. Sobald die jetzt schon sehr schöne und mit Mühe aufgebaute Kräuterschnecke, an deren Ende sich ein kleiner Teich befinden wird, fertig ist, werden die im Gewächshaus angezüchteten Kräuter umziehen, um dort in voller Pracht zu gedeihen. Auch ein Kartoffelbeet ist noch in Planung. Wir freuen uns schon sehr auf das erste Essen aus dem selbst angebauten und geernteten Gemüse!