Geschafft – Abschlussgrillen mit der Ankergruppe

Bei nicht ganz so stabilem Wetter fand unser Abschlussgrillen auf dem Juca-Gelände statt. Ein Abschied fand gleich dreifach statt. So wurden zwei unserer Schüler erfolgreich zurück in ihre Klassen re-integriert. In ihrer Ankergruppen-Zeit konnten beide Schüler ihre Ziele erreichen und viele Verhaltensweisen zum Positiven verändern. Hochmotiviert aber auch mit einem etwas ängstlichen Grummeln im Magen freuen sie sich nach den Sommerferien auf ihre Klassen am Standort Veermoor. Auch unsere Praktikantin Lena feierte ihren Abschluss. Sie absolvierte erfolgreich ihr Jahrespraktikum im dritten Jahr der Ausbildung zur Erzieherin. Mit einer sehr guten Bewertung und Abschiedsschmerz auf beiden Seiten verabschiedeten wir Lena in ihr letztes Ausbildungsjahr zurück an ihre Schule. Der dritte Abschluss galt dem Juca-Garten. Eigentlich sollte das Grillen auf dem Gelände dort stattfinden, was die Wetterverhältnisse aber nicht zulassen wollten. Dennoch gedachten wir der freudvollen aber auch mühsamen Arbeit bei einer leckeren Bratwurst, den frisch geernteten Möhren und Zucchini und einem Glas Orangensaft. Resümierend konnten wir feststellen, dass wir in diesem Jahr ganz schön viel geschafft haben. Wir verabschieden uns in die Sommerferien und freuen uns auf ein neues spannendes Ankerjahr ab September.

Im Juca-Garten geht´s voran und die Ankergruppe mittendrin…

Vor einigen Monaten bekam das Juca Lurup von der SAGA ein kleines Grundstück mitten im Lüdersring zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Seitdem hat sich viel getan und auch die Ankergruppe konnte ihren Beitrag dazu leisten. Mittlerweile steht eine Hütte, die die ganzen Gartengeräte beherbergt, ein Gewächshaus und auch die Kräuterschnecke wartet nur darauf bepflanzt zu werden. Im Gewächshaus sind schon ziemlich viele Pflänzchen zu entdecken; das meiste ist Gemüse und auch ein paar Kräuter haben sich unter das Grün gemischt. Während die ersten Radieschen schon genossen werden können, befindet sich der Kürbis noch im vollen Wachstum. Sobald die jetzt schon sehr schöne und mit Mühe aufgebaute Kräuterschnecke, an deren Ende sich ein kleiner Teich befinden wird, fertig ist, werden die im Gewächshaus angezüchteten Kräuter umziehen, um dort in voller Pracht zu gedeihen. Auch ein Kartoffelbeet ist noch in Planung. Wir freuen uns schon sehr auf das erste Essen aus dem selbst angebauten und geernteten Gemüse!

Die Ankergruppe entdeckt das Tropenaquarium

Nach den Märzferien startete die Ankergruppe mit fünf neuen Schülern und Schülerinnen. Um uns besser kennen zu lernen, Rituale und Regeln einzuführen findet zu Beginn immer eine Projektwoche statt, in der die neuen „Ankerkinder“ die gesamte Woche in der Gruppe verbringen. Die Projektwoche beinhaltete ebenfalls einen Ausflug in das Tropenaquarium, welches zu Hagenbeck’s Tierpark gehört. Wir machten uns ganz aufgeregt früh auf, damit wir genug Zeit hatten, dort alles zu entdecken. Die erste Überraschung erwartete uns direkt nach dem Eingang. Auf dem „Madagaskar-Dorfplatz“ tollten viele freilaufende Kattas herum. Der Pfleger, der just in dem Moment vorbeischaute, gab uns allen eine Scheibe einer Möhre auf den Schoß, sodass die Halbaffen anfingen auf uns herumzutoben. Dies war eine tolle Erfahrung und es entstanden lustige Bilder dabei.

Weiter ging der Weg durch die Tropenwelt, in der wir viele Echsen, Krokodile und Vögel begutachten konnten. Besonders angetan haben es uns dabei die Zwergmangusten. Auch in der Höhlenwelt machten wir halt bei den Schlangen, beobachteten die Fledermäuse wie sie durch ihren Käfig flitzten und versuchten verschiedenste Insekten in ihren Terrarien zu entdecken, was oft gar nicht so einfach war.

In der Unterwasserwelt konnten wir die unterschiedlichsten Meeresbewohner beobachten. Besonders spannend fanden wir die Clownfische, die Haie und Rochen. Nachdem wir hier etwas länger verweilten, war es ebenfalls toll zu sehen, wie die Mitarbeiter das Futter für die Tiere vorbereiteten. Hier war nämlich eine Scheibe für die Besucher zum Zuschauen eingelassen. Eine etwas längere Pause machten wir dann am riesengroßen Hai-Atoll. Ein Becken mit einer Panorama-Scheibe, in der sich viele kleine und große Bewohner tummelten, die wir ausgiebig bestaunten. Gekrönt wurde unser Ausflug mit einer Spielzeit auf dem alten Safari-Jeep, auf der wir uns wie auf einer Expedition durch die Wüste fühlten.

Wir stellen vor: Horizonte Gruppen

In den Horizonte-Gruppen werden ausgewählte Schülerinnen und Schüler gezielt gefördert und sozialpädagogisch unterstützt. Ziel des Angebotes ist es, das Sozial- und Lernverhalten der SchülerInnen insgesamt zu verbessern und gemeinsam Lösungswege für ihre schulischen und familiären Belastungen zu finden.

Schwerpunkte unserer Arbeit:

  • Einzelarbeit: In der Einzelarbeit erarbeiten wir zusammen mit den Kindern realistische individuelle Ziele bezüglich ihres Sozialverhaltens und reflektieren sie regelmäßig. Je nach Bedarf arbeiten wir mit bestimmten Kindern auch an kleineren Einzelprojekten.
  • Gruppenangebote: Jede Woche nehmen wir die SchülerInnen zu festen Zeiten aus dem Unterricht. Dann wird im Rahmen unserer erlebnispädagogischen Angebote gemeinsam gekocht, im Garten gearbeitet, Zirkus gemacht und gespielt. Dabei arbeitet jeder hart an seinen sozialen Zielen, die regelmäßig in der Gruppe reflektiert werden.
  • Förderunterricht: Die beteiligten LehrerInnen unterrichten die Kinder in der Kleingruppe, holen Defizite in den Hauptfächern Mathe, Deutsch und Englisch auf und arbeiten an der grundsätzlichen Lernbereitschaft der Kinder. Der Prozess wird sozialpädagogisch begleitet und reflektiert.
  • Elternarbeit: Im regelmäßigen Kontakt mit den Eltern beraten wir in Erziehungsfragen, treten als Vermittler zwischen Eltern und Schule auf und vermitteln ggf. an weiterführende Hilfeangebote.
  • Ausflüge und Ferienangebote: Wer hart an sich arbeitet, hat auch mal Spaß verdient. Deshalb fahren wir mit den Kindern regelmäßig ins Schwimmbad, Zelten, in die Natur etc. -­ die Wünsche der Kinder werden in die Planung miteinbezogen. In den Ferien bieten wir zusammen mit dem Übergänge-Projekt und anderen Jugendcafés der movego-Jugendhilfe Ausflüge und längere Ferienfahrten an.

Ihr Schulteam an der KTS

Wir stellen vor: Beteiligungsprojekte

Partizipation von Kindern und Jugendlichen

Zu unserem Team gehören fünf zertifizierte Prozessmoderatoren für Kinder und Jugendbeteiligung. In allen unseren Einrichtungen werden Kinder und Jugendlichen an der Ausgestaltung der Angebote beteiligt.

Beteiligung = „wünsch Dir was“ ? Nein! Beteiligung bedeutet gemeinsam einen Aushandlungsprozess zu beginnen, bei dem mit Kindern und Jugendlichen auf Augenhöhe diskutiert wird. Gemeinsam werden Entscheidungsgrundlagen entwickelt bei denen alle Beteiligten an dem Prozess mitwirken können.

Mit adäquaten Methoden werden Kinder und Jugendliche an Beteiligungsprozesse herangeführt, sie lernen Kompromisse einzugehen, Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen und erleben, dass ihre Meinung ernst genommen wird.

Hier z.B. einige Eindrücke von einem Beteiligungsprojekt mit Kindern zur Neugestaltung eines Spielplatzes:

Kinder und Jugendliche an Entscheidungen zu beteiligen führt dazu, dass sie ein Verständnis für demokratische Strukturen entwickeln und Verantwortung in der Gesellschaft übernehmen. Kinder und Jugendliche können in allen Belangen, die sie betreffen beteiligt werden. Die kann von der Spielplatzgestaltung, über die Neu-strukturierung von Ganztagsschulen bis hin zur Ausgestaltung der Öffnungszeiten von Einrichtungen der Jugendhilfe gehen.

Zukunftswerkstatt in der Kurt-Tucholsky Schule / Statdtteilschule in Altona:

Gerne stehen wir Ihnen als Ansprechpartner für ihren Beteiligungsprozess zur Verfügung.

Ankergruppe goes Bauernhof

Mit vier Kindern und zwei Erwachsenen trotzten wir Dauerregen und Sturm. Unser Ziel war der „Ferienbauernhof Lüdersbüttel“. Ein ganzes Wochenende lang hielten wir den idyllischen Hof auf Trab.

Gegen so viel Energie half nur eins: Ab ins nahegelegene Erlebnisbad und mit jeder Menge Rutsch- und Sprungspaß den überschüssigen Energien den Kampf anzusagen. Als dann alle müde und hungrig waren, kochten wir uns ein leckeres Essen und machten es uns gemütlich.

Am Samstag ging es ab auf den Hof, um zu schauen, was so ein Ferienbauernhof alles zu bieten hat. Gefunden haben wir freundliche Hunde, die zum jedem Spaß zu haben waren; viele Katzen, die das Herz der Kinder im Sturm eroberten; viel Heu und Stroh in dem es sich lohnte fangen und verstecken zu spielen. Außerdem trafen wir die wirklich sympathischen Hofbetreiber. Natürlich war es da auch erlaubt, beim Füttern der Tiere zu helfen und einiges über die Tiere zu erfahren. Am Schönsten war es jedoch, den Hof vom Rücken der Pferde aus zu genießen. Dies war nicht ganz ohne Angst verbunden aber am Ende des Tages sind wir alle ein bisschen über sich hinaus gewachsen.

Sonntag hieß es dann leider schon „auf Wiedersehen“ zu sagen. Nachdem das Haus auf Hochglanz poliert war, holten wir uns das größte Lob des Paares ab: „Euch hat man so gar nicht mitbekommen.“

Vielen Dank. Wir kommen gerne wieder und freuen uns schon jetzt über all das, was es dann noch zu entdecken gibt.

Bericht vom Hip-Hop Workshop im Juca Bahrenfeld

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In Kooperation mit dem Pop To Go Bündnis Melting Pop fand in der Zeit vom 13.11. bis 15.11.2015 ein Hip-Hop Workshop statt, bei dem die teilnehmenden Jugendlichen eigene Texte zu vorab gemeinsam ausgesuchten Beats schreiben konnten. Professionelle Unterstützung erhielten sie dabei von dem Musikproduzenten Sinch, in dessen Tonstudio die Songs aufgenommen wurden, und dem Rapper „EstA“.

Am Freitag schrieben die Teilnehmer im Juca Bahrenfeld ihre Texte unter dem Motto „Ferien für immer“ (HIER anhören), wobei die gesamte Zeit über der Beat im Hintergrund lief, so dass die Jugendlichen ihre Lyrics genau darauf anpassen konnten. Am nächsten Tag ging es dann ins Tonstudio, wo der Track aufgezeichnet wurde. Auch hier feilten die Teilnehmer noch weiter an ihren Texten und hatten viel Spaß bei der Aufnahme in der Kabine, was sich deutlich an der hohen Motivation bemerkbar machte. In ihren Texten verarbeiteten die Jugendlichen eigene Gefühle, die sie mit der Schule verbinden, wie z.B. das Zusammensein mit Freund*innen, aber auch die Ängste davor, schlechte Noten zu bekommen. Mit Abschluss des Samstages war das erste Musikstück fertiggestellt, so dass es am Sonntag einen neuen Titel gab.

Der Titel des zweiten Songs lautete „Albtraum“ (HIER anhören) und gemeinsam wurde erneut ein Beat ausgewählt. Nun schrieben die Teilnehmer ihre Texte im Tonstudio und der Song wurde ebenfalls aufgenommen. Dabei durften die Jugendlichen auch selbst am Computer sitzen und das Musikprogramm steuern. Sie lernten so nicht nur das Schreiben von Texten und das Rappen in der Kabine sondern erhielten auch die Möglichkeit, selbst einmal erste Erfahrungen im Produzieren von Musiktiteln zu sammeln.

Auch an diesem zweiten Aufnahmetag war die Motivation unverändert hoch und jeder zufrieden mit seinem Ergebnis. Neben den beiden Songs, die gemeinsam aufgenommen wurden, hatte einer der Jugendlichen auch einen eigenen Track aufnehmen dürfen.

Die Songs:
1. „Ferien für immer“ (90bpm):

2.  „Albtraum“ (88bpm):


Weitere Fotos vom Workshop: